1874 – zentraler Markt in Augsburg?
Ab 1874 diskutierte die Augsburger Stadtgesellschaft, ob ein zentraler Stadtmarkt mit Markthallen sinnvoll wäre. Das damalige Wochenmarkt-Areal am Perlachplatz war zu klein. Es konnte lange nicht geklärt werden, wo der Zentralmarkt errichtet und wie er finanziert werden könnte.
1925 – Tabakfabrik wird Markt:
1925 kaufte die Stadt Augsburg die ehemalige Lotzbeck’sche Tabakfabrik. Das Areal eignete sich für einen zentralen Stadtmarkt. Das Grundstück lag im Zentrum, der Fleischmarkt ließ sich in die Ex-Produktionsstätten der Fabrik integrieren, die Freiflächen boten Platz für viele Händler und verschiedene Ämter der Stadtverwaltung konnten mit ihren Büros auf das Gelände ziehen. Der Umbau dauerte 5 Jahre und kostete 2,7 Millionen Reichsmark.
1930 – Zentralmarkt!
Am 8. Oktober eröffnete der Augsburger Zentralmarkt – auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Waren durften in Augsburg ab diesem Zeitpunkt nur noch auf dem heute als Stadtmarkt bekannten „Zentralmarkt“ gehandelt werden.